Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. ist ein offenes Bündnis von Organisationen und Initiativen, die sich gegen Menschenhandel einsetzen. Unsere Schwerpunkte sind: Öffentlichkeitsarbeit, Prävention, Opferhilfe und -schutz sowie Verbesserung der juristischen Rahmenbedingungen.

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Millionen Menschen leben weltweit in sklavenähnlichen Verhältnissen
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Prozent der Opfer, die 2011 in Deutschland von der Polizei erfasst wurden, waren jünger als 21 Jahre
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gemeldete Fälle der sexuellen Ausbeutung in Deutschland im Jahr 2014 laut BKA
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Fachtagung war ein Erfolg!

Dieser Videoclip zeigt – wenn auch in anderer Form – die Realität vieler Frauen, die nach Deutschland kommen.
Es ist die situative Hilflosigkeit oder die allübergreifende Armut, welche Menschenhändler ausnutzen, um ihre Opfer im Herkunftsland anzulocken.

Dabei nutzen die Menschenhändler die hilflose Situation, die schlechte Wirtschaftslage, die geringen Bildungschancen Drohungen und Nötigungen falsche Versprechungen, unseriöse Jobangebote die Loverboy-Methode[1]

[1] Loverboys sind junge Männer, die eine Liebesbeziehung mit einem Mädchen oder einer jungen Frau vortäuschen, um sie später in die Prostitution zu locken bzw. zu zwingen.

Seit dem 1. Januar läuft das EU-Projekt GIPST (German Integration Program for Survivors of Trafficking). Gemeinsam gegen Menschenhandel ist für das Projekt verantwortlich, das in Kooperation mit mehreren Partnerorganisationen durchgeführt wird. Der Fokus liegt auf der verbesserten Identifikation und Integration von Opfern von Menschenhandel in Deutschland sowie auch der Reintegration in ihren Herkunftsländern. In Berlin, Hamburg und Stuttgart kann somit die aufsuchende Arbeit ausgeweitet werden. Es soll auch gezielt in Flüchtlingsunterkünften über die Gefahren von Menschenhandel aufgeklärt werden. Für diese Aufgabe sind die Vereine Neustart (Berlin), Mission Freedom (Hamburg) und Esther Ministries (Stuttgart) am Projekt beteiligt. Pink Door (Berlin) und Alabaster Jar (Berlin) sind für die berufliche Integration von Aussteigerinnen hier in Deutschland zuständig. Mit am Projekt beteiligt ist auch die bulgarische Organisation Set Free Foundation. Das Projekt wird von der EU für zwei Jahre gefördert und ist eine großartige Chance, um die Betreuung von Betroffenen zu verbessern. Im Rahmen dieses EU-Projektes findet am 21./22. April ein Fachkongress in der blu.boks in Berlin-Lichtenberg statt. Dieser wird von unserer Mitgliedsorganisation Netzwerk gegen Menschenhandel organisiert. ...

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